Yoga als einer von vielen Erkenntniswegen

Trotz unterschiedlicher Prägungen und Vorerfahrungen verbindet uns Menschen eine wesentliche Eigenschaft, die es neu zu entdecken gilt: 

Wir können uns jeden Augenblick dafür entscheiden, zufrieden zu sein. 

Das wussten die Menschen schon vor vielen 1000 Jahren. Heute wird diese Fähigkeit von der Neurobiologie wieder in den Fokus gerückt. Yogatechniken können als Werkzeuge dienen, diese Erkenntnis erfahrbar zu machen.

Was ist Yoga?

Patanjali, ein indischer Gelehrter, der das uralte Yogawissen vor ca. 2000 Jahren in kurzen Leitsätzen aufgeschrieben hat, beschreibt Yoga folgendermaßen:

Yoga citta-vritti-nirodhah – 

Yoga ist jener Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.

Dieser Satz hat, trotz seines Alters, an Aktualität nichts verloren. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit sehnen wir uns nach Ausgeglichenheit. Yoga kann uns helfen, diesen Zustand immer wieder erfahrbar zu machen.

Durch die Kombination von Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Konzentrationsübungen (Dharanas) und Meditation (Dhyana) ist es möglich, Körper und Geist zu beobachten und besser kennen zu lernen.

Im Yoga sind wir selbst aktiv, unabhängig von unserem Alter, unserem Gesundheitszustand oder unseren körperlichen Fähigkeiten. Wir lernen, mit unseren Gedanken und Gefühlen umzugehen und ruhig zu werden. In diesem Moment sind wir unserem Wesenskern ganz nah und können auf die Ressourcen, die in jedem von uns schlummern, zurückgreifen. Dies ist förderlich für unsere Gesundheit und lässt uns den Alltag besser meistern.